Dan Masquelier - Summer is a Blonde Girl

Date 2008-07-01

 Get MP3 (4 MB | 2:56 min)

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...with a smile

Nach längerem Suchen habe ich es nun endlich geschafft, mit Dan Masquelier in Kontakt zu kommen. Sein Album Wake up habe ich schon vor etwa einem Jahr auf Jamendo gefunden. Als ich Ihn jedoch fragen wollte, ob ich einige der Songs dieses Albums hier im freemusicpodcast vorstellen darf und ein kleines Interview mit ihm führen wollte, merkte ich, dass er keine Kontaktdaten auf Jamendo hinterlassen hatte. Wie also sollte ich ihm eine Mail schicken?
Okay, schnell nach Dan Masquelier gegoogelt und herausgefunden, dass ein gewisser Dan Masquelier Mitglied in diversen “social networking sites” ist. Von den meisten hatte ich bisher noch nie gehört. Also habe ich die Mühe auf mich genommen und mich bei Stumble upon, Last FM, LinkedIn etc. angemeldet und angefangen Dan Masquelier zu meinen Freunden hinzuzufügen um ihm endlich eine Nachricht schicken zu können. (Spätestens hier begann ich daran zu zweifeln, dass “social networking sites” irgendwas mit “sozial” zu tun haben. Eigentlich machen Sie es einem eher regelrecht schwer soziale Kontakte aufzubauen). Irgendwie hat das aber nicht geklappt, vielleicht weil Dan dieses ”’social’ networking sites” genau so hasst wie ich, vielleicht, weil die Dan Masqueliers die ich angeschrieben hatte, dann doch ganz jemand anders waren.

Als ich mir neulich seinen Song “Summer is a blonde girl” wieder einmal anhörte und dem Sommer beim Blonde-Mädchen-Lächeln-Lassen zusah, musste ich einfach nochmal versuchen, ihn zu kontaktieren und siehe da: er hat jetzt eine prima Webseite, in deren Mitte schön groß seine E-mail Adresse prangt. Na also:


Torsten: “Hello Dan, Ich bin echt froh, dass ich endlich Deine E-mail Adresse herausgefunden habe. Deine Webseite http://www.danmasq.com/ gibt’s noch nicht so lange, oder?”

Dan: “Hey Torsten, (cooler Name übrigens!) Ja, die Seite habe ich erst Anfang des Jahres eingerichtet, als Online-Lebenslauf. Das hat mir schon jede Menge Internet-Jobs eingebracht =] ”


Das ganze Interview mit Dan Masquelier gibt’s im Freemusicwiki . . .


Danke Dan, für das Interview und die Musik ich bin dann mal auf die neuen Aufnahmen gespannt und frage mich natürlich ob diese auch unter einer freien Lizenz veröffentlicht werden.

Ach ja: wer helfen möchte, die 7 Euro zu befreien, die bisher für Dan auf Jamendo gespendet wurden, der kann ja einfach noch ein paar Euronen dazulegen: hier.




Das Album “Wake up” von Dan Masquelier



Dan Masquelier – Summer is a Blonde Girl

Gonzo Gonzales - Nussbossa

Date 2008-06-11

 Get MP3 (6 MB | 5:58 min)

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“No nuts – no glory!”

Im Jahr 1999 haben sie abgelegt zu neuen Ufern. Sie jazzen, sie improvisieren, sie schreien und sie grooven. Mittlerweile haben die drei Musiker aus dem nahe dem Schwarzwald gelegenen Freiburg im Breisgau gemeinsam mit einigen Gastmusikern zwei Alben aufgenommen und unter freien Lizenzen veröffentlicht und ein drittes ist in der Röhre. Da bleibt kaum Zeit um auf die Jagd oder zum Holzfällen zu gehen, oder was machen die Leute von Gonzo Gonzales aus Freiburg im Breisgau sonst noch so?

Dr. Gonzo: “Nee, sonst machen wir nix anderes als Musik. Vieles liegt auf auf dem Ruhesessel und will gehört werden – weist ja selber wie’s is.”

Während ihr erstes Album “Nothing but Gonzo” aus dem Jahr 2003 den Soundtrack für einen sommerlichen Kopfausflug nach New York liefert, – wo es, nebenbei bemerkt, ein prima Nussgeschäft mit dem Namen “Nuts for nuts” gibt – kommt ihr zweites Album “GONZO GOA LIVE-Psychedelic Jazz Vibes” aus dem Jahr 2006 mit einer Art handgemachtem unplugged Jazz-Goa daher.


Doch warum nutzen die Gonzos überhaupt freie Lizenzen um ihre Musik zu veröffentlichen?

Dr. Gonzo: “Wir sind immer offen für neue Plattformen. Greif zu, such dir was aus und halt uns auf dem Laufenden. Die alten Sachen handhaben wir als Freeware – Lizenzen hin und her. Die neusten Sachen warten quasi noch auf die Höhrpremiere.”

Der hier vorgestellte Nussbossa gehört zu den ganz alten Sachen und auch wenn der Sound etwas spooky klingt, so liegt das nicht am Alter der Aufnahmen, sondern am billigen Aufnahmegerät, welches, wie ich finde, der Musik von Gonzo Gonzales einen schönen warmen Klang gibt.


“Nothing but Gonzo” von Gonzo Gonzales



Gonzo Gonzales – Nussbossa

DNA vs. Musetta - Ophelia's Song

Date 2008-01-16

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Was passiert wenn man 1 und 1 addiert? Man erhält auf alle Fälle mehr als 2 und wer was Anderes behauptet, hat keine Ahnung von praktischer Mathematik und ist somit ein schlechter Mathelehrer. Wirklich gute Lehrer sind dagegen der Bassist Matteo Curcio und die Sängerin Marinella Mastrosimone, die das Electropop / Triphop -Duo Musetta bilden sowie der Sound-Designer Rob Rivera aka DNA. Matteo und Marinella von Musetta haben andere Musiker nämlich dazu aufgefordert ihr Lied “Ophelia’s Song” zu remixen. Dazu haben sie einzelne Spuren des Songs als “Remix-Pack” unter der Lizenz Creative Commons – Attribution veröffentlicht. DNA hat sich das Paket runtergeladen und diesen tollen Remix hingezaubert. Und wer gut rechnen gelernt hat und nicht ganz taub ist, der kann feststellen, dass dieser Remix bedeutend mehr ist als die Summe seiner einzelnen Teile.

Aber was haben sich Matteo und Marinella von Musetta eigentlich bei dieser Aktion gedacht?


Matteo von Musetta: Es war eine Art erstes Experiment mit der Creative Commons Lizenz. Aus dieser Lust am Experimentieren haben wir uns auch für die sehr liberale Creative Commons – Attribution Lizenz entschieden. Das ganze Musikgeschäft ist sehr dynamisch und wir wollten an diesen Veränderungen teilhaben um zu verstehen, wie sich die Dinge entwickeln.

Was ist aus diesem Experiment geworden?


Matteo von Musetta: Mittlerweile haben mehr als 50 Künstler Remixe von unserem Song gemacht. Ausserdem hatten wir die einmalige Chance mit Musikern, die wir sehr schätzen, an einigen dieser Remixe zusammenzuarbeiten – beispielsweise mit Stephan Kleinert von Botany Bay, der auf unserem letzten Album “Mice to meet you!” auch verschiedene Instrumente spielt.

Warum hat Rob Rivera aka DNA an diesem Experiment teilgenommen?


Rob aka DNA: Ich denke, die beste Erklärung ist, dass mich Marinellas Stimme sehr fasziniert. Ich bewundere diese Stimme sehr. Als ich mir die Tracks mit Marinellas Gesang runtergeladen habe, ist mir gleich dieses Waltzer-Arrangement in den Kopf gekommen, dass Du jetzt in meinem Remix hören kannst. Es ist irgendwas zwischen Björk und Cirque Du Soleil. Also ich glaube, die beste Antwort auf Deine Frage ist: “aus Liebe zur Musik”.

Die 25 Remixe, die Matteo Curcio und Marinella Mastrosimone von Musetta am meisten gefallen, kann man sich auf Musettas Webseite anhören und runterladen und wer “Ophelia’s Song” selber remixen möchte, der kann sich dort auch den freien “Remix-Pack” holen. Viele weitere Remixe von “Ophelia’s Song” gibt’s auf ccMixter.

DNA vs. Musetta – Ophelia’s Song
gefunden auf: ccMixter
lizensiert unter der Creative Commons BY
Musettas Homepage: musetta.co.uk
DNA bei Myspace: digitalnoizeaficionado

Savage Kong - Dollabye

Date 2007-11-08

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Graphik-Designer Mark Shepherd, der hinter dem Namen “Savage Kong” steckt, macht einfach Musik und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Sampler ab, Mikro an und los gehts. Was dabei entstehen kann ist bedeutend mehr als man ahnt.

Zur Frage, warum er seine Lieder unter eine der Creative Commons- Lizenzen stellt meint Mark:

“Ich stelle meine Songs unter die Creative Commons weil ich glaube, dass diese (meine) Musik keine Handelsware ist. Deswegen verschenke ich sie, solange mein Name damit verbunden bleibt – das ist wie mit einem Geschenk.”

Falls Du übrigens einE FilmmacherIn bist, melde Dich doch mal bei Mark. Erstens, weil er LIEBEND gerne mit FilmmacherInnen zusammenarbeiten würde und zweitens, weil offensichtlich ist, dass durch Marks musikalische Kreativität praktisch jeder Film eine Menge an Spannung gewinnen würde.

“Dollabye” gefunden auf: opsound.org
Lizensiert unter der: Creative Commons BY-SA 2.5