der ich bin

 

 

endlich weiß ich, wer ich bin.

dem das alles passiert.

 

dieses ganze auflösen und weggleiten

 

 

 

 

Leichtes Lied

Ich erinnere mich daran, dass ich als kleiner Junge einen Zettel an einen Luftballon band auf dem ich darum bat, dass sich alle Menschen für die Freilassung Nelson Mandelas einsetzen sollten. Leider flog der Luftballon weder weit noch hoch, da ich ihn nur mit Luft aufpusten konnte.

Vielleicht schwebt dieser ja weiter:

Elbwalzer

Eigentlich wollte ich nur einen instrumentalen Lückenfüller für ein Liveprogramm schreiben. Nun ist die Lücke a) besser als das Drumherum und b) live für eine One Man Band unspielbar. – Es wird Zeit, dass ich mich nach Musikern umsehe oder mir eine clevere Loop-Lösung ausdenke.

Zu hören sind eine, in den 1930ern von Josef Fischer in Brunndöbra gebaute, Mandolinette, sowie eine Parlour-Gitarre und eine 12-saitige Westerngitarre jeweils von Art & Lutherie. Die Aufnahme und das Mischen erfolgte mit Ardour 4. Den Track habe ich unter CC-BY lizenziert.

Apachenboulevard – Demo

Der Song baut auf Ideen auf, die Emely, Yiannis, Antonie und ich bei einem unserer Liedermacher-Treffen in Dresden hatten.


Fehlt da noch was? – Vielleicht ein verträumter Refrain oder gar ein mitreißender Chorus? Eine Bridge oder noch eine Strophe? Kann etwas noch besser gemacht werden? – Feedback willkommen!

Alles ist gelernt

Vor zwei Monaten hätte ich mir nicht im Traum träumen lassen, dass ich heute auf dem Hackbrett improvisieren kann. Abgefahren, aber ich kann’s. Nicht wie ein Meister, aber der Anfang ist gemeistert. Im Mai letzten Jahres habe ich auf dem Ü50-Hackbrett-Seminar in Staufen im Breisgau überhaupt zum ersten Mal Lektionen im Hackbrett-Spiel von Inge Goralewski und Marcus Ulmer erhalten. Vorher habe ich ein halbes Jahr lang so getan, als würde ich Hackbrett spielen.

Und von Jazz hatte ich bis quasi vorgestern, also bevor ich drei Wochen lang den MOOC „Jazz Improvisation“ bei Gary Burton mitmachte, keine Ahnung gehabt. – Was ist passiert? Mm… ich glaube ich habe einfach nur gelernt. Angesichts dessen bin gleichzeitig stolz auf mich, von einem pinken Grissel-Grusel ergriffen und fühle mich bereit für weitere Lernereien.

Das ist mein zweiter Anlauf, die Hausaufgabe von Woche 3 aus Coursera’s MOOC „Jazz Improvisation“ zu erledigen.1 Die ersten 18 Takte spiele ich die Original Melodie des Stücks „500 Miles High“ von Chick Corea. Die nächsten 50 Takte sind über die den Akkorden entsprechenden Skalen improvisiert.

  1. Mit dem Resultat des ersten Anlaufs war ich unzufrieden. Ich hatte die Skalen noch nicht so gut verinnerlicht, dass ich die falschen Töne beim Spielen weglassen konnte. []