Bastelei „Du erinnerst mich“

Das beste am Liederschreiben ist, wenn sich aus einer ersten Idee, die man in Strophe 1 musikalisch umzusetzen versucht, eine zweite Strophe bildet, die über die ursprüngliche Idee hinausgeht oder diese erweitert. Manchmal ist es auch anders herum schön.

So ist es hier geschehen: Die Ursprungsidee ist in Strophe 2 enthalten, der Klimbim davor ist mir später eingefallen. Bin gespannt, wie der Song weiterwächst.

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UPDATE: 19.04.:

Vier Tage und hunderte Klicks, Blicke und Gedanken später ist Folgendes aus dem Lied geworden:

wo ich bin

Leichtes Lied

Ich erinnere mich daran, dass ich als kleiner Junge einen Zettel an einen Luftballon band auf dem ich darum bat, dass sich alle Menschen für die Freilassung Nelson Mandelas einsetzen sollten. Leider flog der Luftballon weder weit noch hoch, da ich ihn nur mit Luft aufpusten konnte.

Vielleicht schwebt dieser ja weiter:

Elbwalzer

Eigentlich wollte ich nur einen instrumentalen Lückenfüller für ein Liveprogramm schreiben. Nun ist die Lücke a) besser als das Drumherum und b) live für eine One Man Band unspielbar. – Es wird Zeit, dass ich mich nach Musikern umsehe oder mir eine clevere Loop-Lösung ausdenke.

Zu hören sind eine, in den 1930ern von Josef Fischer in Brunndöbra gebaute, Mandolinette, sowie eine Parlour-Gitarre und eine 12-saitige Westerngitarre jeweils von Art & Lutherie. Die Aufnahme und das Mischen erfolgte mit Ardour 4. Den Track habe ich unter CC-BY lizenziert.