Sozialarbeiterin Ostrom

Ja ich weiß, ich erwecke den Anschein ein Ostromianer zu sein. Egal, denn ich fühle mich gut dabei.

Gerade hatte ich einen kleinen Endorphinausstoß, als ich nämlich beim Schreiben meiner Diplomarbeit die Nobelpreisträgerin Ostrom mit ins Spiel brachte. Natürlich habe ich deren Verwicklung in meine Arbeit schon von langer Hand geplant, denn die grobe These meiner Diplomarbeit ist ja, dass Allmenden diverse Funktionen in der ökonomischen und sozialen Versorgung ihrer Nutznießer haben und daher in einem konkurrierenden oder ergänzenden Verhältnis zu Sozialer Arbeit stehen, die sich ja bekanntlich auch damit beschäftigt soziale Probleme zu lösen, zu lindern oder zu verhindern.
Und da die feine These meiner Arbeit ist, dass VoKüs eine Form der urbanen Allmende darstellen, beginne ich soeben gerade VoKüs mit den Augen von Elinor Ostrom zu begucken – was ziemlichen Spaß macht.

Warum tue ich das überhaupt? Das Ziel meiner Arbeit ist es, einerseits sowas wie Wissen über VoKüs zu produzieren – die von Ostrom geprägte Allmendeforschung scheint mir da geeignete Werkzeuge zu liefern – und dieses Wissen andererseits mit Ansätzen aus der feministischen Allmendeforschung (gibt es die überhaupt?) zu kombinieren und somit um die Perspektive der Subjekte bereichern (geht das überhaupt?).

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