Lömuweika revisited (Part I – V)

Warnung! Lömuweika heißt „Löbtauer Musikalischer Weihnachtskalender“ und dieses Posting stellt den Versuch dar, im Februar über Was-mit-Weihnachten nachzudenken.

Part I: Bauchnabelschau

Nachdem der traditionelle und von einem Dresdner Verein organisierte musikalische Weihnachtskalender in Dresden-Neustadt im gerade erst vergangenen Dezember 2009 aus organisatorischen Gründen ausfallen musste, kam ein paar Leuten aus Dresden-Löbtau kurz vorm 1. Dezember 2009 die Idee, einen musikalischen Weihnachtskalender in Dresden-Löbtau auf die Beine zu stellen.

Kathü beim Lömuweika, by Matthias Erfurth, lizensiert unter CC-BY-NC 2.0

Kathü beim Lömuweika, Foto von Matthias Erfurth, cc-by-nc

Kurz zur Erläuterung: Ein musikalischer Weihnachtskalender kann so aussehen, dass sich an jedem der Abende vom 1. bis 24. Dezember irgendwo in einer Stadt oder einem Stadtteil die Tür eines Hauses öffnet und ein paar Musiker ein kleines Konzert im Hauseingang, im  Hinterhof oder vom Balkon aus geben. Im Idealfall … Continue reading

Über öffentliche Güter, private Übel, Straßen und Soziale Arbeit

Über den Jahreswechsel habe ich mit dem Bus ein paar Ausflüge in und um Dresden gemacht. Dabei fielen mir auf der Grundstraße – der stark befahrenen sächsischen Staatsstraße 167 im Dresdner Osten – dutzende von Plakaten auf, mit denen Anwohner gegen Gebühren protestieren, die sie für den Ausbau der Straße bezahlen sollten. Ich stieg aus und sah mir die Sache mal von Näherem an. Folgendes Plakat hat dabei als erstes meinen Blick gefangen:

Global denken, lokal protestieren

Global denken, lokal protestieren

Da vor dem Haus gerade ein Mann auf dem Bürgersteig Schnee schippte, habe ich ihn gefragt, … Continue reading

VoKüs als Antwort auf die Krise des Wohlfahrtsstaates?

Resümee des ersten Kapitels meiner Diplomarbeit zum Thema „Kollektives Handeln in VoKüs“:

What the fridge sind VoKüs?

In ihrem Wirken könnten Volxküchen auf den ersten Blick eine etwas chaotische Ergänzung oder Konkurrenz zu den Suppenküchen darstellen, einer Einrichtung der Wohlfahrt, in denen sogenannte Bedürftige für wenig Geld eine warme Mahlzeit bekommen können.
Auch zu den meist in pulsierenden Stadtvierteln großer Städte gelegenen Suppenbars, welche Suppe für etwa 3 bis 5 Euro verkaufen, ließe sich über die Suppenküchen eine Verbindung zu den Volxküchen herstellen.
Während Suppenküchen jedoch in der Regel von klassischen Institutionen der Wohlfahrt wie der „Volkssolidarität“, der „Caritas“, der „Arbeiterwohlfahrt“ oder kleineren Institutionen, wie Klöstern, Kirch- oder Stadtgemeinden betrieben werden und somit von staatlichen, kirchlichen oder kommunalen Förderungen abhängig sind und Suppenbars marktwirtschaftlich arbeitende Privatunternehmen darstellen, scheinen Volxküchen – geschrieben mit „x“ – weder von staatlichen noch marktwirtschaftlichen Einflüssen und Prinzipien geleitet zu sein.
Vielmehr scheint es das freiwillige Engagement und der Spaß junger Leute einer bestimmten Szene oder Subkultur zu sein, denen die Existenz und die Form dieser Nahrungsversorgung zu verdanken ist.
Mit den warmen Mahlzeiten, die in Volxküchen für ein geringes Entgelt verkauft werden, gelingt es somit scheinbar unabhängig von staatlichen, kirchlichen oder privaten Fördergeldern etwas herzustellen, das zumindest vom Aspekt des Nährwertes und Preises betrachtet mit Produkten der Wohlfahrt vergleichbar ist.

Was hat Sozialpädagogik damit zu tun?

Der Staat scheint sich seit einiger Zeit verstärkt aus der Organisation des Sozialen und der Wohlfahrt zurückzuziehen. Die freiwerdenden Räume werden scheinbar zunehmend von Anbietern gefüllt, die privatwirtschaftlich organisiert sind, oder von öffentlichen Einrichtungen, die sich nach mehr und mehr marktwirtschaftlichen Werten und Prinzipien orientieren. Dabei wird Soziale Arbeit zunehmend verwickelt in eine zunehmend an Kraft gewinnende Kommodifizierung (d.h. in ein zur Ware-Machen von bisher nicht Warenförmigem) des Sozialen. Effizienz, Qualitätsmanagement, Kostensenkung etc. sind Begriffe die in diesem Rahmen in der Sozialen Arbeit an Bedeutung zu gewinnen scheinen.

Einige der in Praxis und der Theorie der Sozialen Arbeit beschäftigten Menschen beklagen diese Entwicklung, die aus ihrer Perspektive zu einer Privatisierung und Re-Familiarisierung gesellschaftlicher Probleme,1 einer Spaltung der Gesellschaft und einem damit verbundenen Ausschluss von Menschen führt, die den Zugang zu Arbeit, Ressourcen und Partizipation verlieren.2 Soziale Arbeit und Pädagogik scheinen sich dabei immer stärker an organisatorischen Anforderungen und Interessen zu orientieren, als an denen von Menschen3 sowie „zu einem Erfüllungsgehilfen konkurrierender Wachstumsphantasien individueller Lebensläufe“ zu werden.4 Ebenso scheint Soziale Arbeit ihrem Anspruch nicht mehr gerecht zu werden, aus dem kapitalistischen System Herausgefallene zu unterstützen5 und sogar, ihre grundlegenden Aufgaben wie Schutz und Ausbau der Menschenrechte aufzugeben und dabei ihre Fähigkeit zu opfern, sich mit ihren zentralen Fragen zu beschäftigen.6 Teilweise trägt Soziale Arbeit in diesem Prozess sogar zur Verdrängung von so genannten Randgruppen aus bisher öffentlichen und zunehmend privatisierten Räumen bei.7

So what?

Da sich der Staat aus der Schaffung von Wohlfahrt und Sozialer Arbeit also zurückzuziehen scheint und nur noch lenkt, wie andere Wohlfahrt und Soziale Arbeit organisieren (man spricht davon, dass der Staat nicht mehr rudert, sondern nur noch am Steuer steht) und einige Autoren die zunehmende Ausrichtung von Wohlfahrt und Sozialer Arbeit an marktwirtschaftlichen Prinzipien als problematisch empfinden, gibt es Überlegungen Soziale Arbeit und Wohlfahrt unabhängig von Staat und Markt zu organisieren.

Interessant!

Ein Resultat dieser Überlegungen ist das Nachdenken über und Schaffen von Wirtschafts- und Lebensformen, die unabhängig vom Staat und nicht nach marktwirtschaftlichen Prinzipien funktionieren. Genannt werden diese Ansätze u.a. solidarische Ökonomie,8 Gemeinwesenökonomie,9 alternative Ökonomie,10 oder lokale Ökonomie11.
Die Autoren erhoffen sich von diese Ansätzen, dass Wirtschaften in anderem Maße zu einer anderen Art von Wohlstand beitragen kann, als das im Rahmen der Marktwirtschaft möglich zu sein scheint. Gemeinsam ist diesen Ansätzen, dass sie die von Markt und Staat produzierten Mängel und Schwächen in der Sicherung des Sozialen zu bewältigen versuchen, indem sie nach nicht vom Staat vorgegebenen und nicht-marktwirtschaftlichen Prinzipien zu funktionieren trachten.
Für Kunstreich z.B. stellen Sozialgenossenschaften eine Möglichkeit dar, „das Ökonomische vom Sozialen her zu denken“,12 d.h., von der Gesellschaft ausgeschlossenen Menschen individuelle und kollektive Verfügungsmacht über Ressourcen zugänglich zu machen, die ihren Ausschluss aufheben und zwar auf eine Art und Weise, die „nicht mit dem Zwang zu hegemonialer ’Normalität’ verbunden sind, sondern die soziale Eigensinnigkeit dieser Menschen und ihre Teilhabe an den universellen Rechten sichern.“13
Weitere Beispiele solcher nicht-staatlich und nicht-marktwirtschaftlich organisierter Lebens- und Wirtschaftsformen sehen die Autoren in Genossenschaften, wie z.B. in der Trierer „Wohnungsgenossenschaft Am Beutelweg“ oder der weltgrößten Genossenschaft Mondragon.

Die ZENTRALE Frage

(Trommelwirbel) Die zentrale Frage die sich mit diesen nicht-staatlichen und nicht-marktwirtschaflichen Wirtschaftsformen verbindet, ist: Was lässt sie gelingen und was lässt sie scheitern? Die empirischen Untersuchungen dazu sind recht dünn, bzw. nicht vorhanden.14 Was schade ist, da es für ein paar Leute vielleicht interessant wäre zu wissen, warum denn jetzt dieses oder jenes Projekt an den Baum gegangen ist.
Für mich heißt das: VoKüs als eine Form der selbstorganisierten, nicht-staatlichen und nicht-marktwirtschaftlichen Ökonomie zu betrachten und versuchen herauszufinden, was VoKüs gelingen lässt und unter welchen Bedingungen sie scheitern.

Wie soll das gehen?

Um herauszufinden wie und warum solche Formen der selbstorganisierten, nicht-staatlichen und nicht-marktwirtschaftlichen Ökonomien scheitern bzw. gelingen, sollen VoKüs

  1. unter dem Gesichtspunkt von Mancur Olsons „Logik des kollektiven Handelns“15 und
  2. unter dem Aspekt der Analyse von Allmenderessourcen wie sie von Elinor Ostrom diskutiert wird16

betrachtet werden.

Mit anderen Worten

Um herauszufinden wie VoKüs in Zeiten eines sich zurückziehenden Wohlfahrtsstaates als eine Form der selbstorganisierten nicht-staatlichen und nicht-marktwirtschaftlichen Form sozialer Sicherung funktionieren, betrachte ich VoKüs als Resultat kollektiven Handelns und als Allmende. Mit den Modellen dieser beiden Ansätze hoffe ich das Scheitern bzw. Gelingen von VoKüs und damit auch von unabhängig von Markt und Staat funktionierenden Wirtschaftsformen erklären zu können. Wäre toll, wenn dabei was rauskäme, was auch für Leute die VoKüs machen oder machen wollen interessant ist.

  1. vgl. Notz, Gisela. 2009. Solidarische Ökonomien statt Ökonomisierung des Sozialen. In: Kessl, Fabian und Otto, Hans-Uwe (Hrsg.), Soziale Arbeit ohne Wohlfahrtsstaat? Zeitdiagnosen, Problematisierungen und Perspektiven. Weinheim und München: Juventa Verlag. []
  2. Thiersch, Hans. 2002. Positionsbestimmungen der Sozialen Arbeit : Gesellschaftspolitik, Theorie und Ausbildung. Edition Soziale Arbeit. Weinheim: Juventa-Verlag. S.22 []
  3. vgl. Herrmann, Peter. 2005. Social Services under economic threat. Pages 215–225 of: et. al. [Hrsg.] Thole, Werner (Hrsg.), Soziale Arbeit im öffentlichen Raum : Soziale Gerechtigkeit in der Gestaltung des Sozialen. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften. S.215 []
  4. Böhnisch, Lothar, & Schröer, Wolfgang. 2001. Pädagogik und Arbeitsgesellschaft : Historische Grundlagen und theoretische Ansätze für eine sozialpolitisch reflexive Pädagogik. Weinheim und München: Juventa Verlag. S.173 []
  5. vgl. Notz (2009) S.207 []
  6. Elsen, Susanne. 2007. Die Ökonomie des Gemeinwesens : Sozialpolitik und Soziale Arbeit im Kontext von gesellschaftlicher Wertschöpfung und -verteilung. Juventa Verlag, Weinheim und München. S.11 []
  7. Simon, Titus. 2006. Öffentlichkeit und öffentliche Räume – wem gehört die Stadt? []
  8. Notz, Gisela. 2009. Solidarische Ökonomien statt Ökonomisierung des Sozialen. In: Kessl, Fabian und Otto, Hans-Uwe (Hrsg.), Soziale Arbeit ohne Wohlfahrtsstaat? Zeitdiagnosen, Problematisierungen und Perspektiven. Weinheim und München: Juventa Verlag. []
  9. Elsen, Susanne. 2007. Die Ökonomie des Gemeinwesens : Sozialpolitik und Soziale Arbeit im Kontext von gesellschaftlicher Wertschöpfung und -verteilung. Juventa Verlag, Weinheim und München. []
  10. Daviter, Jürgen. 1995. Alternative Ökonomien und Kollektivgüter. In: Flieger, Burghard (Hrsg.), Gemeinsam mehr erreichen : Kooperation und Vernetzung alternativökonomischer Betriebe und Projekte. Beiträge zur Demokratieentwicklung von unten ; Materialien der AGSPAK ; 123. München: AG-SPAK-Bücher. []
  11. Sahle, Rita (Hrsg.). 2001. Lokale Ökonomie : Aufgaben und Chancen für die soziale Arbeit. Schriftenreihe der Deutschen Gesellschaft für Sozialarbeit ; 8. Freiburg i. Br.: Lambertus. []
  12. Kunstreich, Timm. 2006. Klientin – Kundin – Nutzerin – Genossin?!
    Pages 241–259 of: Böllert, Karin [Hrsg.] (Hrsg.), Die Produktivität des Sozialen – den sozialen Staat aktivieren : Sechster Bundeskongress Soziale Arbeit. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften. S.250 []
  13. ebd. []
  14. vgl. Notz S.218f. []
  15. Olson, Mancur. 1998. Die Logik des kollektiven Handelns – Kollektivgüter und die Theorie der Gruppen. Tübingen: Mohr Siebeck. []
  16. Ostrom, Elinor. 1999. Die Verfassung der Allmende : jenseits von Staat und Markt. Die Einheit der Gesellschaftswissenschaften ; 104. Tübingen: Mohr Siebeck. []

Musikalischer Weihnachtskalender zum Selberbasteln in Dresden-Löbtau

Wie ich gerade aus zuverlässiger Quelle erfahren habe, wird wenige Tage vor dem ersten Dezember ein „Musikalischer Weihnachtskalender“ in Löbtau (bei Dresden ;) auf die Beine gestellt.

Dazu wurde ein Wiki eingerichtet – das Loemuweikawiki – in welches sich Leute eintragen können, die in den Abendstunden eines der Tage vom 1. bis zum 24. Dezember Lust haben, in der Löbtauer Öffentlichkeit ein bisschen Musik zu machen.

Das Loemuweikawiki mit dem der Musikalische Weihnachtskalender für Dresden-Löbtau koordiniert wird.

Im Unterschied zum Musikalischen Adventskalender der Neustadt, der in diesem Jahr aus finanziellen und organisatorischen Gründen auszufallen scheint, kümmert sich beim Löbtauer Musikalischen Weihnachtskalender kein Verein um die Organisation. Stattdessen versuchen die Leute, die mit ihrer Musik auftreten wollen, die ganze Sache mit einem Wiki selbst zu koordinieren.

Na denn: Ich wünsch allen Musikern gutes Ge(k)lingen!

Einars und Ingibjörgs Wunschzettel

In Reykjavík versammelten sich am letzten Wochenende (14.11.2009) an die 1500 Isländer_Innen um „die grundlegenden Werte der isländischen Nation und die Visionen für die Zukunft zu diskutieren“.1
Hintergrund der Veranstaltung ist die tiefe Scheiße schwere wirtschaftliche Krise, in der sich Island nach dem Kollaps seiner Banken vor etwa einem Jahr zu befinden scheint, und in deren Angesicht man sich nun fragt, wie es weitergehen soll mit Island.

Diese Versammlung wurde von einer Gruppe von NGOs organisiert, die sich „The Anthill“ nennt (m.E. ist bisher allerdings etwas unklar, was das für NGO’s sind und welche Intentionen sie mit diesem Treffen haben) und welche 1200 ganz normale Isländer zufällig aus dem Melderegister auswählte und zu dieser Veranstaltung einlud. Die restlichen 300 Teilnehmer waren offenbar Repräsentanten des öffentlichen Lebens. Teilnehmer von außerhalb Reykjavíks wurden kostenlos zum Ort dieser Konferenz geflogen, welche von einigen Isländern schon mal ganz stolz als „Þjóðfundur„, als Nationalversammlung bezeichnet wird.

Wie ich das verstanden habe, saßen diese 1500 Leute in einer riesigen Turnhalle zu jeweils neunt an einem Tisch und überlegten sich angeleitet durch einen Moderator in Gruppenarbeit, welche Werte die wichtigsten für Island sein sollten und wie es jetzt mit Island weitergehen könnte. Am Ende des Tages war eine prima Tagcloud zu den als wichtig empfundenen Werten entstanden, mit dem Wort „Heiðarleiki“ in ganz groß. Heiðarleiki heißt soviel wie Integrität oder Ehrlichkeit und die nächstkleineren Werte/Worte waren Gleichheit, Respekt und Gerechtigkeit. Bei den Visionen für die Zukunft Islands war den Teilnehmern die Forderung nach mehr Transparenz am wichtigsten.

1500 Isländer_Innen diskutieren und entwickeln Ideen zur Zukunft ihres Landes – Bild gefunden auf The Iceland Weather Report

Eine große Zahl der Medien scheint recht euphorisch über die „Isländische Nationalversammlung von 2009“ zu sein: Da ist schonmal von „Government 3.0“ die Rede,2 oder von einem „verwegenen Experiment in direkter Demokratie“.3 So schön es ist, dass fast 0,5% der isländischen Bevölkerung zusammenkommen um miteinander über die Zukunft des Landes zu diskutieren, so fraglich ist es doch, ob sie dabei tatsächlich ihre eigene Politik machen und ihre Interessen vertreten können oder nicht vielmehr zur Legitimation der Politik der Eliten oder irgendwelcher dubiosen NGOs beitragen.

Das ist er – der Wunschzettel von 1500 Isländern – Bild gefunden auf The Iceland Weather Report

Ich kenne ähnliche Veranstaltungen aus der Schule: Mit dem Konzept der demokratischen Schule im Kopf macht der Lehrer am Beginn des Schuljahres mit seinen Schülern ein Brainstorming um herauszufinden, für welche Themen sie sich besonders interessieren und was sie im Unterricht gerne behandeln würden. Die Ideen der Schüler werden mit großen Buchstaben auf bunte Karten geschrieben und thematisch sortiert an ein Flipchart gepinnt, so dass sie jeder sehen kann. Der ganze Prozess wird dokumentiert und die Klebezettel am Flipchart, welches übrigens mit einer Tagcloud große Ähnlichkeit hat, werden am Ende fotografiert. Ab der nächsten Schulstunde wird dann das behandelt, was der Lehrplan vorsieht.

Ich bin gespannt, wie der Unterricht in Island weiterläuft.

  1. Iceland Review Online vom 16.11.2009: Integrity Named Iceland’s Most Important Value []
  2. Oh My Gov! vom 13.11.2009: In Iceland, Trying to Reprogram Government –
    A ‚Ministry of Ideas‘ aims to open source new core values
    []
  3. The Reykjavík Grapevine vom 16.11.2009: National Assembly Sees Decent Turn-out []