Danke-Samba

Hiermit wollte ich einfach nur nochmal ein dickes „Danke“ in die Welt hinausposaunen. Das Lied habe ich unter Linux-Mint mit Audacity aufgenommen und arrangiert. Gefühlt ist es meine bisher aufwändigste Aufnahme.

Torsten Philipp – Danke-Samba by Torsten-3

Denn ich musste erstmal lernen, soetwas wie einen Samba-Rhythmus auf der Gitarre zu spielen, wobei ich glaube, dass es in seiner Sanftheit doch eher ein Bossa als ein Samba geworden ist. Außerdem habe ich mich noch zu ein paar Lektionen Gesang in der Youtube-Gesamtschule hinreißen lassen. Den Schlagzeug-Rhythmus habe ich mit Hydrogen programmiert.
Live ist das Stück in der Form natürlich nicht aufführbar, jedenfalls nicht, solange es mir an einer Begleitung für Glockenspiel und Cajón gebricht. Nur mit Gitarre funktioniert das Stück zum Glück aber auch Bestens.

As usual steht das Stück unter der Creative Commons Attribution, kann also nach Herzens Lust geteilt, gemixt, kommerziell genutzt und gehört werden. Hier gibt’s bei Bedarf das gesamte Audacity-Projekt (37MB) inkl. aller Tracks zum Angucken/Weiterbasteln/Remixen. Wer den Danke-Samba nachspielen möchte, findet Text und die Akkorde hier.

Über Feedback in Form von Kommentaren freue ich mich wie wild.

Alles ist gelernt

Letzte Woche kam mein neues Glockenspiel an und übers Wochenende habe ich mit diesem grandiosen Instrument gleich mal einen neuen Song aufgenommen. Entstanden ist dabei ’ne nette Schlagermelodie, mit der man jede Schwiegermutter rumkriegen kann (wenn man’s drauf anlegt).

Torsten Philipp – Alles ist gelernt by Torsten-3

A propos rumkriegen: … Continue reading

Selbst gemacht

Das Video ist fertig, ich habs doch selber gemacht. Kontrollfreak halt ;)

Bitte sprich mich nicht auf Rainald Grebe an steht unter der CC-BY und wer möchte, kann sich hier das gesamte Audacity-Projekt – bestehend aus ca. 10 einzelnen Tracks – ziehen (45MB) und mit Audacity remixen.

Der Clip ist gemacht mit Openshot für Linux. Das zusätzliche Material (also alles außer meinem Antlitz) ist Public Domain und stammt aus dem Prellinger-Archiv.

Und ich wünsch mir jetzt ein Lied über die Liebe von mir. (Hähä – ganz schön fies, oder?)

Die UNO hat mir bei Facebook eine Freundesanfrage geschickt

Daher sollte man sich doch echt noch mal überlegen, ob man am vorvorvorgestrigen Quit-Facebook-Day wirklich die richtige Entscheidung getroffen hat.

Der Song steht wie üblich unter der CC-Zero. Wie schon beim letzten Lied, habe ich auch hier für die Gestaltung der visuellen Ablenkung ein Video aus dem Prellinger-Archiv verwendet.

Wer den Song mag, kann sich hier die Ogg-Datei (5,5 MB) und dort die Mp3-Datei (5,5 MB) runterladen. Text und Noten gibt es hier: Die UNO hat mir bei Facebook eine Freundesanfrage geschickt

Bei der Aufnahme und der Bearbeitung der Musik habe ich diesmal komplett mit Open Source Software gearbeitet und muss zugeben, dass das schon eine große Umstellung gewesen ist: Während mein neues Betriebssystem Linux Mint 9 ein absolut gleichwertiger Ersatz für Windows XP darstellt, mit dem ich bisher arbeitete und auch die verfügbaren Büroprogramme (Gimp, Open Office) qualitativ mit Windows-Programmen vergleichbar sind, scheint mir, was die Bearbeitung von Klang und Videos betrifft, das Bill-Gates-Imperium meiner knuffigen Pinguinwelt ein großes Stück voraus zu sein.
Während mir unter Windows der Magix Music Maker 15 bisher ein ziemlich komfortables und intuitives Aufnehmen und Bearbeiten von Musik und Video erlaubte, habe ich unter Linux bisher keine Möglichkeit gefunden um einen Song mit Video innerhalb eines Programms zu bearbeiten. Für die Aufnahme und das Bearbeiten meiner Stimme, der Gitarre und des Geklopfes nutze ich unter Linux das Programm Audacity 1.3.12, was ganz okay ist, aber recht spartanisch wirkt. Weil die Bedienung im Vergleich zum bereits erwähnten kommerziellen Musikprogramm nicht so einfach ist und ich zu faul war, weitere Plugins zur Soundmanipulation zu installieren, habe ich mich auch entschieden, keine Effekte auf die Spuren zu legen, daher sind Stimme und Instrumente diesmal ohne künstliches Delay.
Für den Schnitt des Videos und das Zusammenfügen von Video und Audio nutze ich OpenShot 1.1.3. Dieses Videoschnittprogramm ist recht einfach gestrickt und wirkt im Handling manchmal etwas hakelig. Obwohl ich jetzt nicht der nerdigste Nerd bin und mit diesen ganzen Linux-Geschichten nicht so megamäßig vertraut bin, habe ich all in all nur 3 Tage von der Aufnahme bis zum Hochladen gebraucht. Mir scheint, dass man mittlerweile mit Open Source Software mit recht minimalem Aufwand ganz nettes Zeuchs hinfabrizieren kann.

Dass der Beat manchmal etwas schräg ist, liegt allerdings nicht an den Programmen, sondern daran, dass die Bongos diesmal von meinem parkinsonkranken Bernhardiner geklopft wurden. Der ist bei Facebook übrigens Freund von McDonalds und dem Traumzauberbaum – der Spinner.

Lösen

Die Diplomarbeit ist fertig, das Lied auch und wenn ich’s könnte, würde ich mich jetzt auflösen. Nicht vor Übermut, sondern weil das der nächste Schritt auf dem Weg ist, der nirgendwohin als zu sich selbst führt. Oder wenigstens in die Gegend. Allerdings nur, wenn man sich Mühe gibt.

As usual steht das Lied unter der CC-Zero. Es handelt von sich selbst und seiner mittlerweile schon recht langen Beziehung zu mir. Meine Band hatte damals, glaub ich, keine Lust darauf. Dann kassier ich die Tantiemen halt alleine.

Runterloadable ist das Lied hier als Ogg (3,7 MB) und da als Mp3 (4 MB).

Das Originalvideo dokumentiert übrigens auf großartige und gleichermaßen wort- wie bildreiche Weise die Arbeit eines Kloputzers. Danke an das Prellinger-Archiv und Archive.org, die es in die Public Domain gestellt haben.

Ich fahr dann mal in Urlaub. Wenn ich wiederkomme, wäre es schön, wenn ich Coloradio wieder über UKW hören könnte. Sieht ja ganz gut aus …